Programm

Handlungsempfehlungen für Menschen, die in der Begleitung und Betreuung aktiv sind in Zeiten der erhöhten persönlichen Gefährdung durch das Virus Covid 19

Das momentan vorherrschende Thema ist vielerorts „Corona“. Wir möchten Ihnen ein paar Handlungsempfehlungen geben, die Ihnen in Ihrer Arbeit Hilfestellung geben sollen Initiates file downloadHier als Datei

Die Dinge und Vorgaben ändern sich täglich.

Deshalb: Entscheiden Sie für sich - und das täglich neu - ob sie die Besuche oder Dienste anbieten und durchführen wollen. Jeder Besuch, den Sie durchführen, ist freiwillig.

Die sog. „zugehende Hilfen“ sollten auf das Maß der zum Lebenserhalt notwendigen Dinge beschränkt werden. Hausbesuche können nur in Absprache und ohne, dass man selbst erkältet ist, durchgeführt werden. Die Notwendigkeit ist in einer Einzelfallentscheidung in Absprache mit den jeweiligen Beteiligten festzulegen.

Vorgaben der Bundesregierung und der Landeskirche Hannover:

 -   Soziale Kontakte sind grundsätzlich auf ein absolutes und zum Leben erforderliches Mindestmaß zu reduzieren. Hierbei geht es um eine Verlangsamung der Infektionsausbreitung, um die Kapazitäten der Krankenhäuser zur Versorgung der schwer infizierten Menschen weiterhin nicht zu überlasten.

Besondere Sorgfalt und Überlegtheit ist in Bezug auf die sogenannten Risikogruppen an den Tag zu legen, dies sind:

·       Ältere Menschen

·       Menschen mit chronischen Erkrankungen

·       Menschen, die zeitgleich mehrere Erkrankungen haben

·       Menschen, die bestimmte, in Haupt-oder Nebenwirkung die körperliche Abwehr negativ 

        beeinflussende, Medikamente zu sich nehmen.

-        Dabei müssen risikomindernden Regeln befolgt werden

·    Sie dürfen ausschließlich von körperlich gesunden (nicht erkälteten!)  Personen ausgeübt werden      

·    Sie arbeiten möglichst nur mit nicht direktem Kontakt (z.B. Beutel mit Einkauf vor der Tür)

·     Sie folgen allen hygienischen Vorgaben (siehe Punkt 2), die das Infektionsrisiko für die Betreffenden begrenzen sollen

·     Im Umgang mit erkälteten und infizierten Adressaten bedarf es eine besondere Absprache mit der Koordination (Schutz des Helfenden).

Außerdem ist es notwendig den Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA zu folgen:

·    Bieten Sie nur Hilfe oder Ihren Dienst an, wenn Sie komplett infektfrei sind (keinen Schnupfen etc.) - sonst gefährden Sie die Menschen insbesondere die der sog. Risikogruppen

·    Vermeiden Sie Berührungen (z.B. Händeschütteln, Berührungen mit den Ellenbogen, Umarmungen) - ein Lächeln und ein paar gute Worte aus der Distanz drücken alles aus, was wir miteinander brauchen

·    Halten Sie ausreichend Abstand besonders zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben. Erkältungs- und Grippewelle halten an.

·     Niesen oder Husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch. Entsorgen Sie diese anschließend in einen Mülleimer mit Deckel.

·     Halten Sie die Hände vom Gesicht fern. Vermeiden Sie es möglichst, mit den Händen ihre Augen, den Mund oder die Nase zu berühren.

·     Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange ihre Hände (mindestens 20 sec lang) Ihre Hände mit Wasser und Seife. Miteinbeziehen sollten Sie auch die Zwischenräume zwischen den Fingern und den unteren Bereich des Unterarms.

Zusätzliche wichtige Informationen und Tipps

Vermeiden Sie die Mitnahme von Personen in Ihrem privateigenen PKW

Information zu Verhaltensregeln bekommen Sie außerdem über das Bürgertelefon des Landkreises Uelzen unter der Telefonnummer 0581 82-3040. Hier stehen Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung für Auskünfte zur Verfügung.

Das Gesundheitsamt Uelzen- Lüchow-Dannenberg weist vor dem Hintergrund des sich auch in Deutschland ausbreitenden Corona-Virus nochmals darauf hin, dass bei Verdacht auf eine Infektion in einem ersten Schritt der jeweilige Haus- oder Kinderarzt telefonisch kontaktiert werden sollte. Alternativ steht der allgemeine ärztliche Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116117 zur Verfügung.

Aktuelle Informationen können Sie auch der Seite des Robert-Koch-Instituts entnehmen Opens external link in new windowwww.rki.de

Sollten Sie Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:

Silke Jäschke, Seniorenbüro der Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen

email Seniorenbuero@fabi-uelzen.de Tel. 0581/ 389 76 70

Stand: Uelzen, 27.03.2020